Biologie M. Hefti


  • Im Ergänzungsfach Biologie möchte ich mit Ihnen einige ausgewählte Themen vertiefend untersuchen. An Methoden strebe ich eine vielfältige Mischung von praktischen Arbeiten im Labor, Exkursionen, Freilanduntersuchungen, selbständigen Arbeiten und "herkömmlichem" Unterricht an.
  • Der Kurs ist modulartig konzipiert: aus den 8 untenstehenden Vorschlägen, können Sie zu Beginn des Kurses eine Auswahl (etwa vier bis fünf Module) treffen. Lediglich das Modul Ethologie ist von mir gesetzt.

Gesetzt: Das Verhalten der Tiere (Ethologie)

Während mehreren Exkursionen in den Zoo Zürich untersuchen Sie eine ausgewählte Tierart nach verhaltensbiologischen Kriterien. Mit diesem Modul beginnen wir den Kurs, denn es geht mir hier vor allem auch darum, dass Sie die wissenschaftliche Arbeitstechnik praktisch erlernen können. Hier erhalten Sie zudem - im Hinblick auf Ihre Maturitätsarbeit - ganz konkrete Anleitungen zur schriftlichen Umsetzung einer naturwissenschaftlichen Studie.

Modul 1: Wasser als Lebensraum

Leben im Meer, Fische und überfischung; heisst es bald 'Das Leer'? Leben im Wassertropfen. Und: wir steigen in den Fluss und kehren Steine um zur Bioindikation an Fliessgewässern, der biologische Beurteilung der Gewässergüte.

Modul 2: Wasser als Ressource

Trinkwasser und Abwasser, Wasserverschmutzung und Wasserreinigung. Kläranlagen: chemische und biologische Gewässerreinigung. Und: wir fahren auf den See zwecks ökologischer Untersuchungen mittels Wasserproben.

Modul 3: Labels

Bio, Max Havelaar, FSC, MSC, Naturaplan, IP-Suisse, Pro Specie rara - Was steckt hinter den Versprechungen der Labels? Wir erarbeiten uns eine Orientierungshilfe für bewusstes Konsumverhalten.

Modul 4: Vom Reiz der Sinne

Manche Menschen können Farben riechen, das Gehirn zeigt uns Bilder, die das Auge gar nicht gesehen hat, Marylin Monroe beantwortete die Frage, was sie denn im Bett trage, mit "einige Tropfen Chanel No. 5", und: gehören Sie zu den Superschmeckern? In diesem Modul lüften wir einige Geheimnisse um unsere Sinne.

Modul 5: Coffein

Die psychoaktive Konsumdroge Nummer 1: Was ist Coffein, wie wirkt dieser Stoff in Ihrem Gehirn, wie und wo können wir Coffein nachweisen, und: wir rösten unseren eigenen Kaffee.

Modul 6: Mikrobiologie

Bakterien und Pilze in der Kulturschale, Antibiotika im Spital, steriles Arbeiten mit Mikroorganismen im Labor, Hygiene. Biotechnologie in der Küche: alles Joghurt, Quark und Käse?

Modul 7: Gentechnologie

Auf dem Gebiet der Molekularbiologie der Gene schreitet die Forschung mit grossen Schritten voran - wir hängen uns an die Fersen! Hier lernen Sie zudem ganz praktisch mit DNA zu arbeiten. Verschiedene gentechnische Methoden, wie sie heute in den Labors alltäglich sind können Sie selber durchführen, z.B. Transformation von Bakterien, Restriktionsanalysen, DNA-Gelelektrophorese, Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und DNA-Fingerprinting. Sie meinen 1ml sei ganz wenig Flüssigkeit? In diesem Modul lernen Sie nebenbei mit 1000-fach kleineren Mengen zu operieren.

Modul 8: Die Evolution des Menschen

Wir Menschen (Homo sapiens) sind eine sehr junge Erscheinung in der Geschichte der Vielfalt der Lebewesen. Wann, wo und wie begann unsere Geschichte und wie ist sie verlaufen?