Maturitätsrevision 2007/08

Im Jahr 2007 hat der Bundesrat das 1995 erlassene Maturitätsreglement erstmals revidiert. Dies führt dazu, dass die Maturitätsprüfung voraussichtlich im Jahr 2013 einiges anders aussehen wird als heute.

Bereits feststehende Änderungen:

  1. Neu wird es für alle Schülerinnen und Schüler mit der Maturitätsprüfung ab 2012 keine Fächergruppen mehr geben. Dies bedeutet, dass vermutlich zwar immer noch in gleich vielen Fächern Maturitätsprüfungen stattfinden werden, allerdings neu alle Fächer einzeln zählen werden. Es gibt somit keine Gemeinschaftsnote mehr in den Naturwissenschaften (Biologie/Chemie/Physik) bzw. in den Geisteswissenschaften (Geographie, Geschichte, Einführung Wirtschaft und Recht).
  2. Die Maturitätsarbeit wird an allen Gymnasien benotet. Diese Note zählt neu wie jedes andere Fach und ist nicht mehr nur "Zulassungsticket" für die Abschlussprüfungen.
  3. Durch die Änderungen in Punkt 1 und 2 ergibt sich ein Fächerkanon von neu mindestens 13 Noten im Maturitätszeugnis.
  4. Die Maturitätsprüfungen werden erstmals 2012 definitiv vor den Sommerferien abgeschlossen sein.
  5. Die Husi (Hauswirtschaftskurse) wird neu wieder eingeführt.
  6. Informatik als Ergänzungsfach wird ab 2011 im letzten Schuljahr eingeführt. Vorausgesetzt ist allerdings die Bewilligung durch den Bildungsrat und – falls diese erfolgt ist – eine genügend grosse Nachfrage durch die Schülerinnen und Schüler.
Noch von der Bildungsverwaltung bzw. den Schulen festzulegende Änderungen:
  1. Aufgrund der höheren Fächerzahl wird vermutlich eine Anpassung des Maturitätsprüfungsreglements erfolgen.
  2. Kleine Anpassungen in der Stundentafel der oberen Klassen werden gezwungenermassen stattfinden. Sie betreffen aber voraussichtlich nur die beiden letzten Maturitätsjahrgänge.
  3. Das Schulprogramm (Exkursionen, Arbeitswochen, Sozialeinsatz etc.) muss durch die neuerliche Verkürzung der Unterrichtszeit am Gymnasium überarbeitet werden.
  4. Die "Husi-Modalitäten" müssen noch festgelegt werden.

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