Aussagen Lehrerfragebogen

Total 83 Fragebogen eingegangen, davon 64 mit Kommentar
Oft: 8 oder mehr Nennungen
Mehrmals: 4 oder mehr Nennungen

Oft
In mehr als 10% der Fragebogen genannt:
(Nach Häufigkeit geordnet)

Die Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler wird gefördert.
Schülerinnen und Schüler werden zum Ausschöpfen des Kontingentes animiert.
Klassenlehrkräfte werden entlastet.
Man ist nicht mehr mit Ausreden konfrontiert.
Die Absenzenerfassung und die Sanktionen sind mit dem jetzigen System vereinheitlicht.
Vor allem das Semesterende wird durch das „Kontingentsausschöpfungssyndrom“ beeinträchtigt.

Mehrmals
In mehr als 5% der Fragebogen genannt:

Ich bin grundsätzlich gegen die Möglichkeit, 30 Stunden fehlen zu dürfen. Der Unterrichtsbesuch ist obligatorisch!
Ich finde es vom Konzept her falsch, dass Schülerinnen und Schüler Absenzen nicht mehr entschuldigen müssen.
Die Ehrlichkeit zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern wird gefördert. Stärke: Die Absenzen sind limitiert.
Es gibt weniger administrative Arbeit, auch für Fachlehrkräfte.
Stärke: Zentrale Erfassung der Absenzen.
Ein grosser Teil der Schülerinnen und Schüler ist noch nicht reif genug für dieses System, sie handhaben es zu ihrem eigenen Nachteil.
Es herrscht eine zu lasche Haltung gegenüber Kontingentsüberschreitungen.
Es sollten spezielle Massnahmen für Kontingentsüberschreitungen im 2. Semester der 6. Klasse ergriffen werden.
Es müssen mehr Nachprüfungen geschrieben werden, da Prüfungen häufiger verpasst werden.
Systematisches Fehlen tritt auf.

Prägnant

Eine Absenz hat jetzt einen Wert (was vorher nicht unbedingt der Fall war); das Thema ist in das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler gerückt.
Pflichtbewusste Schülerinnen haben keine Probleme mit dem neuen System.
Ich finde es gut, dass die Schülerinnen und Schüler sich auch mal einen freien Tag nehmen können.
Es gibt weniger chronische Schwänzer.
Schwäche: Unregelmässigkeiten bei der Absenzenperiode-Formularen (vergessene Einträge, verspätete Abgabe, verlorene Formulare)
Mich stört es, wenn ich nichts sagen darf, wenn Schülerinnen oder Schüler offensichtlich geschwänzt haben.
Abwesenheit bei Prüfungen muss dem Kontingent stärker belastet werden.
Kontingent ist zu grosszügig bemessen, es sollten vielleicht besser „Ereignisse“ anstatt Einzelstunden belastet werden.
Statt eines pauschalen Kontingentes, sollte es ein Kontingent pro Fach geben, dies verhindert systematisches Fehlen.
Beim Fehlen von Einzellektionen sollten härtere Massnahmen ergriffen werden.
Das „Kontingent“ sollte als Interventionsschwelle betrachtet werden und sollte als solche kommuniziert werden.
Der Grundsatz, dass der Unterricht regelmässig zu besuchen ist, wird zu wenig betont.
Das jetzige Absenzenwesen fordert Ehrlichkeit und Selbstverantwortung, fördert sie aber nicht unbedingt.